Kinderernährung


Kinderernährung – Aus gesunden Kindern werden gesunde Erwachsene.

 

Kinder und Jugendliche haben einen sehr hohen Vitalstoffbedarf. Sie haben Wachstumsschübe, sie sind Energiebündel. In der Kindheit und in der Pubertät werden die Weichen für die Gesundheit im Erwachsenenalter gestellt.

Doch mit der Ernährung unserer Kinder sieht es nicht gerade zum Besten aus.

Kinder lieben Süßes, weil sie Mangel an Mineralstoffen haben.

Mangel an Vitalstoffen, Fastfood, Übergewicht, zuckerhaltige Getränke, Weißmehlprodukte dominieren die Nahrungsaufnahme unserer Kinder.

Bewegungsmangel durch Fernsehen, Computer, Smartphones kommt zusätzlich noch dazu.

Die Ernährungsgewohnheiten in der Kindheit fördern die Entstehung chronischer Erkrankungen.

Gesunde Ernährung ist der Schlüssel zu einem gesunden Leben.

Lösungen könnten sein:

  • Stillen Sie Ihre Kinder, wenn möglich mind. 1 Jahr.
  • Vorsicht beim Zufüttern mit Kuhmilch. Ev. lieber mit Ziegenmilch oder Schafmilch anfangen. (Kuhmilch ev. Allergierisiko!) Lieber Joghurt, Quark, Kefir statt Milch geben.
  • Natürliche Ernährung mit viel Obst und Gemüse!
  • Frische Obst/Gemüsesäfte/Smoothies anbieten – der Kreativität sind keine Grenze gesetzt. Es sind richtige Vitaminbomben und eignen sich prima als Zwischenmahlzeit! Kinder sollen öfters essen als Erwachsene, sie verstoffwechseln die Nahrung schneller. Ev. Smoothies mit Wasser verdünnen bei ganz kleinen Kindern. Grüne Smoothies aus grünem Blattsalat mit Mandelmuss oder einer Banane mixen, schon schmeckt es den Kleinen.
  • Vollkornprodukte bevorzugen!
  • Wasser statt gezuckerte Getränke mind. 1,5 l pro Tag trinken! Auch in der Schule, in den Pausen und vor allem vor Tests genug trinken!
  • Hochwertige, natürliche Nahrungsergänzungen, die den Tagesbedarf an Vitaminen und Mineralien decken . Diese sollten die Vitamin B-Reihe, Vitamin A, Vitamin C, Vitamin E, Selen, Kalzium, Magnesium, Eisen, Zink, CoEnzym Q10 mindestens enthalten.
  • Vitamin D ist für das Immunsystem immens wichtig (Lebertran) – gerade in unseren Breitengraden zwischen Oktober und März, wo die Sonnenstunde sehr rar sind.
  • Eine handvoll Nüsse/Samen ab Schulkindalter (Vorsicht bei Kleinkindern – Verschluckungsgefahr) – haben viel Eiweiß und gute Fette (Omega 3/6).
  • Versuchen Sie auf Zucker ganz zu verzichten oder zumindest die Menge zu reduzieren! Zucker ist der größte Übeltäter!
  • Vermeiden Sie Süßstoffe aller Art! Diese können Übelkeit, Gereiztheit auslösen.
  • Vermeiden Sie Lebensmittelzusatzstoffe!
  • Vermeiden Sie fettarme Produkte!
  • Kein Honig unter 2 Jahren geben!
  • Kinder niemals ohne Frühstück aus dem Haus lassen. Sie sind sonst unkonzentriert in der Schule und können Unterzucker kriegen.
  • Auf Eiweißzufuhr achten: Fisch, Fleisch, Eier, Joghurt, Quark, Nüsse, Hülsenfrüchte. Ohne Aminosäuren (Bestandteile der Eiweiße) sind wir unkonzentriert, haben schlechtes Gedächtnis, neigen zur Trübsinnigkeit usw… Sehr gute Eiweißlieferanten sind Spirulinaalgen und Blütenpollen.
  • Kochen Sie mit Ihren Kindern gemeinsam!
  • Kaufen Sie gemeinsam für das geplante Essen ein!
  • Auf Abwechslung beim Essen achten! Einmal rote Soße, einmal grüne, bunte Gemüsesticks usw… Übrigens, man kann Gemüse wunderbar in Soßen “verstecken” durch Pürieren! Oder Rösti mit Kartoffeln, Karotten und Zuccini usw…
  • Langsam essen!
  • Seien Sie Ihren Kindern beim Essen ein Vorbild!
  • Finden Sie heraus, welches Gemüse Ihr Kind mag! Aus der ganzen Palette der Gemüsearten wird Ihr Kind auch eine oder zwei Sorten finden, die es gerne isst. Lieber zwei Sorten Gemüse essen als gar keine verzehren, ist die Devise.
  • Es gibt süßlich schmeckende Gemüsesorte, die bei Kindern gut ankommen: Möhren, Süßkartoffeln, Paprika, Kürbis – nur um einige zu nennen.
  • Manche essen gerne Gemüse gekocht, andere wieder roh. Finden Sie es heraus, welcher Typ Ihr Kind ist.
  • Fingerfood z. B. als Gemüsesticks als Nachmittagssnack anbieten.
  • Loben Sie Ihr Kind, wenn es Gemüse probiert hat.

 

Um Eisenmangel vorzubeugen:

Fleisch (Rind, Pute, Hähnchen) und

Fisch (keine Krustentiere, Fische nur mit Schuppen kaufen) mind. 3 x in der Woche verzehren. Fische haben auch die guten Omega 3 Fette, die für das Nervensystem sehr wichtig sind.

Rote Beete-Salat essen.

ev. Kräutertees mit Zuckerrohrmelasse süßen (hat fast alle notwendigen Mineralstoffe)

Grünes Blattgemüse am besten roh anbieten – Seien Sie kreativ beim Zubereiten von Salaten!

 

Bei ADHS (“Phosphat-Kinder”): 

keine Wurst, kein Käse, kein Schokobrotaufstrich, Zuckerverbot, kein Koffein, kein Fernsehen, Handy, PC (erst, wenn sie lesen können – Nervenüberreizung), viel Eiweiß essen, Omega 3 und 6 Fettsäuren geben, Zink und Vit. B geben, Bewegung, keine Lebensmittelzusatzstoffe, kein Fastfood, pH ist bei ADHS oft zu basisch (ev. Apfelessig geben)

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Imagenachweis:

http://www.freedigitalphotos.net/images/Vegetables_g63-Vegetable_p155871.htmlVegetable Stock ImageBy AKARAKINGDOMS, Stock Image – image ID: 100155871

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Über Mirtill Obst

Ich bin Ernährungsberaterin und Entspannungstrainerin aus Leidenschaft. Ich blogge über gesunde Ernährung und gebe Entspannungstipps. Ich möchte mein Wissen an all diejenigen weitergeben, die an Ihrer Ernährungs-und Lebensweise etwas ändern möchten. Ich hoffe wir sehen uns online! Ich freue mich, wenn Sie meinen Newsletter abonnieren oder mir auf Facebook, Twitter, YouTube, LinkedIn, Xing, Instagram oder Google+ folgen. www.nahrungskompass.de und www.smoothietime.de

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