Laktoseintoleranz-Milchzuckerunverträglichkeit


Laktoseintoleranz-Milchzuckerunverträglichkeit

Laktoseintoleranz-Milchzuckerunverträglichkeit

Laktoseintoleranz zeigt sich in Durchfällen, Blähungen und Bauchkrämpfen nach dem Verzehr von Milch und Milchprodukten, da diese Milchzucker (Laktose) enthalten.

Ursache ist das Fehlen von Laktose spaltenden Enzymen in der Darmschleimhaut, z. B. durch Entzündungen, Pilze usw…

Laktose ist ein Kohlenhydrat mit Süßkraft.

Die Laktose-Intoleranz kann – genau wie die Fructose-Intoleranz – über den Wasserstoff-Atemtest nachgewiesen werden.

Laktoseintoleranz – Milchzuckerunverträglichkeit

Viele Menschen vertragen Milchzucker – die Laktose – nicht.

Bei gesunden Menschen bilden die Zellen der Dünndarmschleimhaut ein spezielles Enzym – die Laktase. Die Laktase spaltet den Milchzucker in seine Einzelteile auf.

Menschen mit Laktoseintoleranz können den Milchzucker nicht verdauen. Bei Laktoseintoleranz gelangt der Milchzucker unverdaut vom Dünndarm in den Dickdarm. Es entstehen durch Gärung Gase. Diese Gase blähen den Bauch auf.

Die Laktose versteckt sich in Toastbrot, Salami, Wurst, Süßstoffe, Schokolade, Gewürze,  Keksen, Margarine mit Sauermolke oder Buttermilch verarbeitet, Abführmittel, Eiscreme, Fertigsuppe, Käsespätzle, Fertigprodukte, Geschmacksverstärker.

Die Diagnoseverfahren

Führen Sie ein Ernährungstagebuch. Verzichten Sie konsequent vier Wochen auf Milch und Milchprodukte. Kochen Sie selbst.

H2-Atemtest – ähnlich wie ein Alkoholtestgerät – man trinkt Milchzuckerlösung und der Wasserstoffgehalt der Atemluft wird gemessen.

Blutzuckerspiegel nach Verabreichung einer Milchzuckerlösung. Steigt der Blutzuckerspiegel nicht an, ist dies ein Zeichen dafür, dass der Milchzucker nicht verdaut wurde, sondern unverdaut in den Dickdarm wanderte.

Es gibt angeborene und erworbene Laktoseintoleranz

Erworbene Laktoseintoleranz kann durch falsche Ernährung, Entzündungen, Medikamente, Pilzinfektionen, Stress oder als Begleiterscheinung von anderen Darmerkrankungen oder nach Operationen im Magen-Darmbereich entstehen.

Folgen von Laktoseintoleranz können sein:

Weitere Unverträglichkeiten, Immunabwehr wird geschwächt, Pilzinfektionen, Migräne, Kreislaufprobleme, Leaky-Gut-Syndrom– (durchlässiger Darm), Darmschleimhautreizungen usw…

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Ganzheitliche Maßnahmen bei Laktoseintoleranz:

 

  1. Darmsanierung 

Eine sanfte Darmreinigungen z. B. mit Yuccaradix – die seifenähnlichen Stoffe durchspülen den ganzen Magen-Darmtrakt inkl. Mund, Rachen, Speiseröhre.

  • Die Darmfloraaufbau mit einem natürlichen Präparat
  • Bei Pilzinfektionen kann man Grapefruitkernextrakt probieren
  • Probiotika zu sich nehmen: Joghurt, Kefir, Sauerkraut

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  1. Gezielte Nahrungsergänzung

Omega-3-Fettsäuren – die wirken antientzündlich, beruhigend auf das Verdauungssystem: Leinöl, Hanföl, Walnussöl, oder als Nahrungsergänzung Krillöl.

  1. Laktosefreie Ernährung

Wenn überhaupt, dann sollten Milchprodukte nicht allein verzehrt werden, sondern im Rahmen einer Mahlzeit.

 

Verboten bei Laktoseintoleranz

  • Milch und alle daraus hergestellten Produkte wie z. B. Buttermilch, Joghurt, Quark, Mascarpone, Sauerrahm, Creme fraiche, Kaffeesahne, Sahne, Kondensmilch etc.
  • Nicht nur Kuhmilch, sondern alle Tiermilcharten (Schaf-, Ziegen-, Stutenmilch etc.)
  • Frischkäse, Hüttenkäse, Schmelzkäse, Molkenkäse und viele Käsesorten, die nur wenige Wochen lang reiften.
  • Süß- und Sauermolke
  • Vollmilchpulver, Sahnepulver, Molkepulver, Magermilchpulver, Molkeerzeugnisse
  • Milchschokolade (auch Bitterschokoladen können Milch oder Laktose enthalten)
  • Schüssler Salze gibt es inzwischen auch ohne Laktose, z. B. als Tropfen
  • Alle Fertiggerichte und Fertigprodukte, Instantprodukte, Fertigdesserts, Fertigsoßen, Mayonnaise, Salatdressings, Knabberzeug, Fertigsaucen , Gewürzmischungen, Kartoffelpüreepulver, Bratlingsmischungen, Pizza, Obstkonserven, Gemüsekonserven, Fischkonserven, Rahmspinat
  • Süßwaren – Bonbons, Schokolade, Nuss-Nougat-Creme, Pralinen, Fruchtgummis, Kekse, Kuchen, Grießbrei, Reisbrei
  • Brot, Back- und Konditorwaren haben versteckten Milchzucker
  • Wurstwaren, Wurstkonserven haben Zuckerstoffe
  • Süßstoffe
  • Getränke auf Molkebasis oder Milchmixgetränke
  • Eiweißshakes
  • Müslimischungen, Margarine, Butter
  • Brotaufstriche
  • Binde- und Verdickungsmittel
  • Medikamente können als Füllstoff Laktose enthalten
  • Abführmittel

 

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Erlaubt bei Laktoseintoleranz

 

Erlaubt ist bei Laktoseintoleranz alles, das keine Milch und Laktose enthält:

Gemüse, Früchte, Nüsse, Getreide, Saaten, Fisch, Eier, Hülsenfrüchte, Reis, Nudeln, Kartoffeln, Hülsenfrüchte, unverarbeitetes Fleisch, unverarbeiteter Fisch, Marmelade, Honig, Salz, Öl, reine Gewürze, Mineralwasser, Tee, Kaffee ohne Milch

Ghee (Butterschmalz) ist – im Gegensatz zu Butter – laktosefrei.

Eventuell lang gereifte Käsesorten, wie z. B. Emmentaler, Parmesan, Bergkäsesorten

Mozzarella, Gorgonzola sind oft laktosearm.

Laktosefreie Milchprodukte: Hier wird während des Herstellungsprozesses Laktase zur Milch gegeben. Vorerst aber keine essen, da sie Spuren von Laktose enthalten können. Laktosefreie Milchprodukte schmecken süßer als normale Milchprodukte (durch Glucose).

 

Pflanzliche Milchersatzprodukte als Alternativen:

Mandelmilch, Hafermilch, Dinkelmilch, Sesammilch, Reismilch, Kokosmilch, Sojamilch, Sojajoghurt, Mandelmus, Sesammus, vegetarische Brotaufstriche, Soja-Kochcreme, Marmelade statt Nuss-Nougat-Creme, Honig, Tofu,

 

Die Milch ist kein Naturprodukt mehr

Der industriell hergestellten Milch werden Hormone zugesetzt. Die Milch stammt von Kühen, die mit Genfutter und Medikamenten gefüttert werden. Die Kälber werden nach der Geburt entfernt und mit Ersatznahrung gefüttert. Die Milch wird maschinell gemolken, gekühlt, gelagert, pasteurisiert, homogenisiert, ultrahocherhitzt.

Als Kalziumersatz können folgende Produkte dienen:

Hartkäsesorten – Bergkäse, Appenzeller, Parmesan (diese werden eventuell vertragen – bitte austesten)

Sesamsamen, Mandeln, Haselnüsse,

Amaranth aus dem Bioladen, Reformhaus, Drogeriemarkt

Grünkohl

Mineralwasser mit Kalzium

Je nach Schweregrad der Erkrankung werden eventuell  saure Milchprodukte wie Kefir, Joghurt, Dickmilch häufig besser vertragen.

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Das Wichtigste in Kürze:

  • Ernähren Sie sich laktosefrei und vitalstoffreich.
  • Bevorzugen Sie pflanzliche Milchprodukte.
  • Führen Sie eine Darmsanierung durch und bauen Sie Ihre Darmflora auf.
  • Wenn Sie ausgehen, nehmen Sie Laktasetabletten Leider wirken diese nicht immer gleich gut. Man muss die Dosierung selbst austesten.

Hier ist noch meine kostenlose Infografik zu den laktosearmen Lebensmitteln.

Laktosearme Lebensmittel

Ich hoffe wir sehen uns online!

Viele Grüße

Foto Mirtill Obst, Ernährungsberaterin Foto

 

 

 

 

 

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Mirtill Obst

 

 

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Über Mirtill Obst

Ich bin Ernährungsberaterin und Entspannungstrainerin aus Leidenschaft. Ich blogge über gesunde Ernährung und gebe Entspannungstipps. Ich möchte mein Wissen an all diejenigen weitergeben, die an Ihrer Ernährungs-und Lebensweise etwas ändern möchten. Ich hoffe wir sehen uns online! Ich freue mich, wenn Sie meinen Newsletter abonnieren oder mir auf Facebook, Twitter, YouTube, LinkedIn, Xing, Instagram oder Google+ folgen. www.nahrungskompass.de und www.smoothietime.de

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